Manchmal genügt es nicht wenn die Betroffenen erzählen wie es alles so ist, manchmal genügt es auch nicht wenn irgendjemand darüber schreibt. Es muss der oder die Richtige darüber berichten – in dem Richtigen Medium, damit der Rest bereit ist wahrzunehmen was eigentlich sowieso schon alles wissen.
Aber es ist ja doch noch mal beruhigend wenn man es von der richtigen Seite bestätigt bekommt. Über den Erkenntniswert des Vorangegangen schweigt man dann am Besten?
Wer wirklich glaubt es käme noch auf den Inhalt und nicht die Verpackung an:
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Für die Erkenntnis, daß Menschen mit Permanent-Make-Up Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben, hätte es nun wirklich keinen ganzen Film gebraucht – und obendrein: Wie nennt man einen Weißen, der Jahrhunderte von Zeugnissen vom Rassismus Betroffener, ja ganze Musikrichtungen für unbedeutend hält, weil er zu glauben scheint, daß die Erfahrung der Ablehnung erst eine wahrhaftige ist, wenn ein Weißer sie stellvertretend macht? Am Ende einen – Rassisten?
Grüße nach ganz ganz unten:
aus der aktuellen Titanic Rubrik Briefe an Leser
(und danke an den Sohn, das Heft is im übrigen hier im Flur liegen geblieben)
