Zuerst erklärt sich eine rechtsfundamentalistische türkische Gruppe selbst für die Retter der muslimischen Welt sowieso und insbesondere des Gazastreifens – und ein paar Handfall linker Westeuropäer dienen als feines Schutzschild. Und jetzt startet ein Schiff einer lybischen Stiftung um sich für die Einhaltung der Menschenrecht einzusetzen – Publikumswirksam und selbstverständlich ohne jegliche Provokationsabsicht. Beiden Gruppen geht es ja nur um die bessere Versorgung ….
Ein Schelm wer böses dabei denkt? Aber solche Aktionen sind ja immer nur dann besorgniserregend wenn sie in der unmittelbaren Nachbarschaft erfolgen – wenn die Grenzen und die Beteiligten ein wenig weiter weg sind, sind wir alle plötzlich unglaublich objektiv. Oder stört der fundamentalistische Islam nur dann, wenn er ein paar Türmchen baut?
Gut getroffen und von den Ereignissen im Nachhinein bestaetigt.
Von: walteranamur am November 5, 2010
um 6:00 vormittags